Apple konnte offenbar die Liefersituation beim iPad mini verbessern, was für steigende Verkaufszahlen des kleinen 7,9 Zoll Tablets spricht. Für das 1. Quartal werden 12 Millionen verkaufter Einheiten erwartet, wobei aber auch das neue iPad 4 mit 128 GB Speicherkapazität die Verkaufszahlen antreiben wird.

Apple stellte das iPad mini im Oktober vor und seit November kann man es in Apples Online Store bzw. Einzelhandel kaufen. Doch lange Zeit konnte der iKonzern nicht die hohe Nachfrage decken, sodass das iPad mini auch zwei Monate nach Verkaufsstart immer noch mit „Versandfertig in: 2 Wochen“ gelistet war. Damit ist aber jetzt Schluss, wie zumindest der Blick in die virtuellen Regale des Apple Online Stores in den USA verrät. Hier hat sich die Wartezeit auf nur noch 3 bis 5 Geschäftstage reduziert. Auch für den deutschen Markt darf in Kürze mit einer Verbesserung der Liefersituation gerechnet werden.

Apple konnte iPad mini-Nachfrage lange nicht stillen

Bei der Präsentation des jüngsten Quartalsbericht erklärte Apple CEO Tim Cook, dass man gerade im lukrativen und boomenden Weihnachtsgeschäft nicht mit der Produktion des iPad mini hinterhergekommen ist und das man im Normalfall durchaus mehr Geräte hätte verkaufen können. Zugleich erklärte Cook, dass man seit Jahresbeginn die Produktion weiter hochfahren wird und die Nachfrage schon bald stillen kann. Offenbar ist man auch auf einem guten Weg.

Prognose: Starke Verkaufszahlen für iPad mini im 1. Quartal

Wie bei „CCIDNET“ (Google-Übersetzung) aus China unter Berufung auf Zulieferkreisen berichtet wird, soll Apple daher auch in den ersten drei Monate 2013 satte 12 Millionen iPad mini verkaufen können. Zum Vergleich: Im Weihnachtsquartal lag die Verkaufszahl bei fast 23 Millionen Stück, wobei hier alle iPad-Modelle zusammengefasst sind. Dank der erhöhten Produktion des iPad mini sowie dem neu vorgestellten iPad mit 128 GB Speicher könnten die iPad-Verkaufszahlen im laufenden Quartal positiver ausfallen, als viele erwarten.