Eine neue Untersuchung zeigt auf, dass sich zwar das iPhone 5 wenig überraschend am meisten von allen aktuell erhältlich Modellen verkauft, doch viele Kunden auch noch auf die älteren iPhone-Generationen zurückgreifen. Im Vergleich zum Vorjahr schneidet das iPhone 5 deutlich schlechter ab.

Viele denken bestimmt, dass fast der komplette iPhone-Umsatz auf das Konto vom iPhone 5 geht. Doch weit gefehlt. Wie eine aktuelle Studie der iPhone-Verkaufszählungen beweist, lässt sich ein ganz anderes Konsumverhalten beobachten, woraus Apple natürlich auch wichtige Rückschlüsse ziehen kann.

Hälfte aller iPhone-Verkäufe sind Vorgängermodelle

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Denn das iPhone 4 macht derzeit noch 18 Prozent aller iPhone-Verkäufe aus, während es das ein Jahr jüngere iPhone 4S auf einen Anteil von 30 Prozent bringt. Das Ergebnis spricht eine eindeutige Sprache: Viele Kunden bevorzugen aus Kostengründen die älteren Modelle, weswegen eine Einführung eines günstigen Einsteiger-iPhone aus wirtschaftlicher Sicht für Apple absolut sinnvoll und lukrativ ist. Der Nachteil beim iPhone 4 ist, dass das Gerät nun schon zwei Jahre auf dem Buckel hat. Und „veraltete“ Technik dürfte für iPhone-Interessierte, die sich die aktuellsten und teureren Modelle nicht leisten wollen oder können, abschrecken.

iPhone 5-Anteil nicht so überzeugend?

Das iPhone 5 verzeichnetet dagegen 52 Prozent aller verkauften Geräte. Doch wie ist dieser Wert einzuschätzen? Fakt ist, dass der Anteil im Vergleich zum iPhone 4S im letzten Jahr (90 Prozent!) deutlich geringer ausfällt, wie die oben eingebundene Statistik eindeutig untermauert. Apple konnte mit dem 4S-Modell doch deutlich mehr Kunden zum Kauf des teuersten Modells im iPhone-Lineup bewegen, als es beim iPhone 5 der Fall ist.

Nach Einschätzung von Analysten wird sich das aber mit der Einführung des Billig-iPhone und iPhone 5S wieder einpendeln und Apple ist dann auch wieder wesentlich besser aufgestellt.

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