Apple verlangt für sein iPhone einen stolzen Preis, doch dafür bekommt natürlich man auch ein hohes Maß an Qualität und allerhand Technik, Features und auch Lifestyle geboten. Aber wie schneidet der Verkaufspreis des iOS-Smartphones im Vergleich zu den Modellen ab, die mit anderen Betriebssystem laufen? Die US-amerikanische Marktforschungsagentur „IDC“ hat genau das untersucht und dabei den durchschnittlichen Verkaufspreis von Smartphones nach deren Betriebssystem unter die Lupe genommen. Apple darf sich dabei über den Spitzenplatz freuen.

Aus der unten eingebundenen Grafik (via „Statista“) geht hervor, dass das iPhone mit iOS nach wie vor den teuersten Durchschnittspreis hat, aber im Vergleich zum Vorjahr etwas billiger geworden ist.

Apple bleibt Premium-Anbieter

IDC-Studie-iOS-im-Preisvergleich-2012-2013

Demnach kostete im 3. Quartal 2013 ein aktuelles iPhone laut „IDC“ im Schnitt 635 US-Dollar, was fast 6 Prozent weniger ist als im Vorjahreszeitraum. Vor einem Jahr lag der durchschnittliche Verkaufspreis noch bei 675 US-Dollar. Für diese Entwicklung dürfte vornehmlich das iPhone 5c verantwortlich sein, was zwar alles andere als ein Billig-iPhone ist, aber dennoch günstiger als das iPhone 5s zu haben ist.

Android-Smartphones im Schnitt am billigsten

Aber auch bei Smartphones, die mit Windows Phone laufen, hat der Preis abgenommen und ist jetzt 7,4 Prozent günstiger (von 310 auf 287 US-Dollar) als noch im Vorjahr. Deutlich größer fällt die Preisreduktion bei Android-Smartphones aus, die im Schnitt um 14,4 Prozent (von 313 auf 268 US-Dollar) günstiger wurden und im Schnitt am billigsten sind. Lediglich die BlackBerry-Smartphones konnten zulegen – und zwar deutlich. Immerhin sind die Verkaufspreise der Geräte um fast 20 Prozent (von 324 auf 386 US-Dollar) gestiegen, dafür hat BlackBerry in der Gunst der Nutzer aber stark verloren.

Das Diagramm verdeutlich sehr schön, dass der aktuelle Preisunterschied zwischen einem iOS-Smartphone und dem nächst-teuerstem Konkurrenten – in diesem Fall BlackBerry – immer noch sehr groß ausfällt und Apple seinen Ruf als Premium-Anbieter untermauert.