Apple wird den Verkauf des zwei Jahre alten iPhone 4 wieder aufleben lassen – zumindest in Indien, Indonesien und Brasilien. Der Konzern will damit die zuletzt schleppenden iPhone-Verkäufe ankurbeln.

Das Gerüchte keimte bereits vor ein paar Wochen auf: Apple wird mit einer Tradition brechen und ein älteres, bereits aus dem Verkehr genommenes iPhone-Modell wieder produzieren und in den Handel bringen, wie aus einem Bericht der „The Economic Times“ hervorgeht. Die Rede ist vom iPhone 4, welches nun in einigen Ländern wieder eingeführt wird. Dabei handelt es sich um die Märkte in Indien, Indonesien und Brasilien. Doch warum entscheidet sich Apple zu diesem ungewöhnlichen Schritt?

iPhone 4 als Zugpferd für bessere Verkaufszahlen

Denn erst bei der Vorstellung des iPhone 5s und iPhone 5c im vergangenen September hatte Apple verkündet, dass das iPhone 4 nicht mehr verkauft wird. Doch nach der Einführung der beiden iPhone-Neuheiten in Indien soll der iPhone-Absatz sehr stark zurückgegangen sein. Zuvor konnte jedoch das iPhone 4 gute Verkaufszahlen erzielen. Ähnlich scheint wohl auch die Entwicklung in Indonesien und Brasilien.

Was kostet iPhone in Indien?

Angesichts dieser Tatsache sah sich Apple gezwungen, das iPhone 4 in diesen Ländern wieder einzuführen, um die iPhone-Verkäufe wieder anzukurbeln. Dabei wird das Apple-Smartphone auch noch zu einem verhältnismäßig geringen Preis angeboten. So müssen Kunden in Indien für das iPhone 4 20.000 Rupie (ca. 237 Euro) auf den Tisch legen. Die neuere Modelle sind dagegen deutlich teurer. Der Preis für das iPhone 5s fängt bei 53.000 Rupie (ca. 629 Euro) an, für das iPhone 5c werden ab 41.900 Rupie (ca. 498 Euro) fällig und das iPhone 4s schlägt mit 26.500 Rupie (ca. 314 Euro) zu Buche.

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