Anfang des Jahres suchte Apple für den indischen und brasilianischen Markt nach einem günstigen Einsteigermodell und entschied sich für das vier Jahre alte iPhone 4. Aus diesem Grund wurde die Produktion wieder hochgefahren. Doch nun hat das als vertragsfreie Variante weltweit günstigste iPhone auch in Indien ausgedient.

Apple wollte mit der Wiedereinführung des iPhone 4 in Indien auch den weniger einkommensstarken Bevölkerungsschichten ein iPhone erschwinglich machen. Es war mit unter 20.000 Rupien das günstigste Smartphone von Apple. Doch der Nachteil eines solchen Angebots ist die sinkende Gewinnspanne. Bevor das Angebot in Indien auf den Markt kam, lag der Preis pro iPhone im ersten Quartal bei 596 Dollar und damit 41 Dollar unter dem Wert des vorherigen Quartals. Analysten machen für den Preisverfall solche Aktionen wie in Indien verantwortlich. Apples CEO Tim Cook behauptet dagegen, dass der Einfluss des iPhone 4 minimal sei, da ausreichend Modelle verkauft wurden. Damit versuchte er aus einer Umdeutung des Preisverfalls eine Erfolgsmeldung zu machen.

Geht Apples Plan in Indien auf?

Ziel war es mit der Einführung des günstigen iPhone 4 mehr Kunden in den Genuss eines iPhones kommen zu lassen und ihnen die Vorteile der Geräte näher zubringen. Mit der Verdopplung auf nunmehr 2,5 Millionen iPhone-Besitzer in Indien scheint dies gelungen zu sein. Der kalifornische Konzern geht nun davon aus, dass diese der Marke treu bleiben und dass sich hinreichend viele zahlungskräftige Käufer für die teureren Modelle entscheiden werden.

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