Nicht nur bei Apple sondern auch bei seinen Zulieferern, Fertigern und Partnern dürften die Vorbereitungen für das iPhone 6 bereits auf Hochtouren laufen. Geht man von einer Produktvorstellung in zwei Monat aus, dann wird die Entwicklung nahezu abgeschlossen sein. Nun gilt es, sich voll und ganz auf den Verkaufsstart vorzubereiten und den Startschuss für die Massenproduktion zu geben.

Wie schon in den letzten Jahren wird auch in diesem Jahr Foxconn für einen Großteil der iPhone-Produktion zuständig sein. Aus diesem Grund soll das Unternehmen erst kürzlich mehr als 100.000 neue Mitarbeiter angeheuert haben. Wie nun aus einem aktuellen Bericht von ithome hervorgeht, soll Foxconn neben den menschlichen Arbeitskräften zukünftig auch noch verstärkt auf Roboter setzen. Maschinen statt Menschen lautet demnach das Motto. Von diesen neuen Robotern soll als erstes Apple profitieren.

„Foxbots“ sollen Apple-Produkte bauen

Auf einem Aktionärstreffen gab Foxconn CEO Terry Gou bekannt, dass sein Unternehmen verstärkt Roboter für die Produkt-Fertigung einsetzen wird. Derzeit seien die so genannten „Foxbots“ in der finalen Testphase und sollen in Kürze in mindestens einer Foxconn Fabrik, eingesetzt werden. In dieser Fabrik sollen dann auch die Apple Geräte hergestellt werden.

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Können wirklich 300 Millionen iPhones jährlich produziert werden?

Wie es heißt, soll Foxconn in der ersten Phase 10.000 Foxbots installieren. Jeder dieser Roboter soll in der Lage sein, durchschnittlich 30.000 Geräte pro Jahr zu produzieren. Somit könnten bei einer reinen Nutzung zur iPhone-Herstellung theoretisch 300 Millionen iPhones hergestellt werden, was jedoch als sehr unwahrscheinlich gilt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich, wie hoch der Preis für solch einen Foxbot liegt. Die Kosten für einen Roboter liegen zwischen 20.000 und 25.000 Dollar. Für Foxconn gut investiertes Geld, da man sich jede Menge Personalkosten einsparen kann. Derzeit sind bei Foxconn in China 1,2 Millionen Arbeiter angestellt.

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