Keinen dürfte die immense Nachfrage nach dem iPhone 6 überraschen. Allein in nur 24 Stunden konnte Apple mehr als vier Millionen Vorbestellungen entgegen nehmen. Zwar scheint es so, als müssten die iPhone Fans nicht mehr lange auf ihre Smartphones warten, doch zum anderen hat es den Anschein, als würde der Hauptlieferant Foxconn gegenwärtig einige Probleme haben, die erforderliche Anzahl an Geräten bereitzustellen.

Foxconn hat bereits in der wichtigsten Fertigungsanlage für das iPhone 6 im chinesischen Zhengzhou zusätzliches Personal eingestellt. Derzeit arbeiten dort schon 200.000 Angestellte an der Produktion von iPhones und bestimmten Schlüsselkomponenten, zu denen auch die Metallhüllen zählen. Insgesamt beschäftigt Foxconn etwa eine Million Menschen.

Displayproduktion mit Engpässen

Wie das renommierte Wall Street Journal vermeldet, liegen die aktuellen Lieferprobleme daran, dass die neue iPhone-Produktion neue und vor allem kompliziertere Anforderungen an die Hersteller stellt, als es bei den vorherigen Modellen in den letzten Jahren der Fall war. So soll es derzeit besonders bei den 5,5 Zoll-Displays Engpässe beim einzigen Lieferanten für das größere 5,5 Zoll iPhone 6 geben. Das Unternehmen aus Cupertino ist demnach voll und ganz auf den taiwanischen Anbieter Foxconn angewiesen und steht schon wie im letzten Jahr bei der iPhone 5s-Einführung erneut vor dem gleichen Problem.

Pro Tag stellt Foxconn 540.000 iPhones her, davon sind 140.000 Geräte das iPhones 6 Plus. Obwohl dies die höchsten Produktionszahlen sind, die der Hersteller jemals erreicht hat, kommen sie dennoch nicht an die weltweite Nachfrage der zahlreichen Vorbestellungen heran.

Wartezeiten sind vorprogrammiert – vor allem beim iPhone 6 Plus

Aus diesem Grund muss auch davon ausgegangen werden, dass es erneut zu Wartezeiten kommen wird. Während das normale iPhone 6 vermutlich sogar ein paar Tage eher eintreffen soll, dürften vor allem beim iPhone 6 Plus die Lieferzeiten länger ausfallen.