Nicht jedes Bild wird mit dem iPhone brillant. Doch es gibt einige Tipps und Tricks, mit denen es gelingt, das Beste aus dem iPhone herauszuholen und qualitativ bessere Bilder zu machen. Eine Auswahl an preiswerten Handys, die zum Fotografieren geeignet sind, gibt es auf deinhandy.de, darunter auch das brandneue Apple iPhone 6. Also nicht nur um irgendwelche Snapshots zu machen aber einen bewussten Shot, mit Gedanken über das Licht und dem Motiv.

1. Die höchstmögliche Auflösung verwenden

Für optimale Ergebnisse sollte man beim Fotografieren die für das verwendete iPhone höchstmögliche Auflösung verwenden. Das bedingt allerdings mehr Speicherplatz, das wiederum das regelmäßige Übertragen der Fotos auf ein anderes Speichermedium erforderlich macht.

2. In Innenräumen auf den Blitz verzichten

Sofern es möglich ist, sollte man in Innenräumen auf den Einsatz der Belichtungsautomatik verzichten und sie ausschalten mit einer Ausnahme. Bei Gegenlichtaufnahmen aus einer kurzen Distanz wird das gewählte Motiv durch den Blitz hervorragend aufgehellt. Das Ausschalten der Belichtungsautomatik führt allerdings zu langen Belichtungszeiten, wodurch sich die Gefahr erhöht, dass das Bild verwackelt wird. Bei besonders hellen oder auch dunklen Motiven ist es empfehlenswert, die Belichtung über die Einstellungen der Kamera-App anzupassen.

3. Bei kontrastreichen Motiven – HDR Modus verwenden

Mit dem iPhone werden bessere Ergebnisse bei kontrastreichen Motiven erzielt, wenn die HDR-Funktion eingesetzt wird. Es geht also darum, den HDR-Modus richtig einzusetzen, der beispielsweise nicht bei bewegten Motiven empfehlenswert ist.

4. Mit Rasterlinien den Fokus verändern

Die Kamera eines iPhones bietet das Einschalten von Rasterlinien an, wodurch das Bild in neun gleich große Teile gegliedert wird. Das erleichtert ein Positionieren der Gegenstände oder Personen, die fotografiert werden sollen. Ein Motiv wirkt spannungsgeladener, wenn es sich auf dem Schnittpunkt von zwei Rasterlinien befindet. Die Fokus- und auch die Belichtungsautomatik auf dem iPhone können dominiert werden. Dies geschieht durch das Antippen der Region auf dem Display, die punktgenau scharfgestellt und belichtet werden soll.

5. Je näher desto besser

Es ist nicht empfehlenswert, die eingebaute Zoom-Option zu verwenden, da sie das Bild nicht wirklich vergrößert und eher die Bildqualität verschlechtert. Denn ohne zusätzliche Hilfsmittel ist über das iPhone kein optisches Zoomen möglich. Deshalb ist es wichtig, an das Motiv heranzurücken, und zwar so nah wie irgend möglich.

6. Mehr Tiefe erzeugen

Es gibt einen Trick in der Darstellung, der Fotos mehr Tiefe verleiht, beispielsweise wenn dramatische Wolkenformationen oder beeindruckende Landschaftsbilder oder Städteansichten abgelichtet werden sollen. Man platziert einfach ein Objekt am rechten oder linken Bildrand, das durch die Nähe in den Vordergrund rückt. Beliebt sind hier ein Ast oder Randbereiche eines Baumes oder Gebäudes, ein Mensch, ein Tier oder ähnliches.

7. Verwackeln vermeiden

Es fällt nicht immer leicht, das iPhone beim Fotografieren so ruhig wie möglich zu halten, um ein Verwackeln des aufgenommenen Bildes zu vermeiden. Dies gelingt besser, wenn das iPhone beim Fotografieren mit beiden Händen festgehalten wird. Das iPhone fotografiert erst dann, wenn der Finger vom Display-Auslöser genommen wird, so dass es sinnvoll ist, ihn bereits vor der Aufnahme dort aufzulegen.