Der Rockmusiker Neil Young gab nun in einem Interview bekannt, dass er mit Steve Jobs an einem Musikprojekt arbeitete, bei dem es sich um qualitativ hochwertige Musikdateien in Studioqualität drehte. Er erzählte All Things Digital, dass MP3-Dateien nur fünf Prozent der eigentlichen Studioaufnahme enthalten würden und kritisierte somit das Musikformat, das Audiodaten komprimiert in einer geringen Größe speichern kann. Mit dem neuen Musikprojekt hatte er die Vision, 100 Prozent der Studioaufnahmen in einer digitalisierten Form im iTunes Store anzubieten.

So sprach er von einem Treffen mit Steve Jobs, mit dem er seine Visionen diskutierte und auch teilen konnte. Seiner Meinung nach habe er mit dem Apple-Mitbegründer an der Umsetzung der Idee gearbeitet. Dennoch kam es letztendlich nicht zu einer Lösung. Neil Young gestand zudem, dass Steve Jobs ein Liebhaber der alten Vinyl-Schallplatten war. Trotz seines Pionierstatus im Bereich der Vermarktung der digitalen Musik über die Medienplattform iTunes soll er zu Hause stets Schallplatten gehört haben. Der Rockmusiker ist sich indes sicher, dass es zu einer Verwirklichung seiner Idee gekommen wäre, wenn Steve Jobs nur lang genug gelebt hätte.

Die Ideen von Neil Young sind in dieser Form nicht neu. Bereits im Februar 2011 berichtete CNN über Verhandlungen zwischen Apple und diversen Plattenfirmen, wo es um ein verlustfreies Audioformat ging.