
Die Anzahl der Kaufdownloads von Filmen bei den verschiedenen Angeboten iTunes, Videoload oder Maxdome nahmen im abgelaufenen Jahr zu, wie der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) berichtet. Gleichzeitig meldet der Verband aber auch, dass klassische Videotheken mit einem hohen Umsatzrückgang zu kämpfen haben. Dies ist jedoch den illegalen Streaming-Angeboten im Internet geschuldet, wie behauptet wird.
Der Umsatz an Filmdownloads stieg in Deutschland um 43 Prozent auf 32 Millionen Euro, nachdem die Branche im Jahr 2010 noch 22 Millionen Euro umsetzen konnte. In Zahlen ausgedrückt wurden insgesamt rund 4,2 Millionen Filme über die erwähnten Portale verkauft. Das virtuelle Ausleihen eines Films liegt ebenso weiter im Trend und wurde 2011 von den Deutschen vermehrt genutzt. Auch hierbei setzte die Branche 32 Millionen Euro um, was rund 9,4 Millionen Leihvorgängen entspricht.
Unter diesem Trend leiden vor allem die klassischen Videotheken, deren Umsatz in 2011 um 6 Prozent abnahm. Der Umsatz der Videotheken betrug demnach 229 Millionen Euro.
Der Filmverkauf über den Blu-Ray-Datenträger nimmt ebenso weiter stark zu. 17 Millionen Film-Blu-Rays wurden im abgelaufenen Jahr verkauft, was einem Anstieg von 41 Prozent entspricht. Der generierte Umsatz liegt im Blu-Ray-Segment bei 267 Millionen Euro.
Dirk Lisowski, Geschäftsführer bei Universal Pictures Deutschland, gab an, dass der Einfluss des digitalen Markts klar zu spüren ist. Sicher werden die kommenden Jahre zeigen, dass sich der Vertrieb in digitaler Form weiter steigern wird. Apple hat dabei mit seiner Vertriebsplattform iTunes und den zahlreichen beliebten iOS-Devices sicherlich die besten Karten, um nachhaltig von dem Trend zu profitieren.





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