Am letzten Dienstag hat Apple eine leicht überarbeitete Version des MacBook Air auf den Markt gebracht. Auf den ersten Blick hat das kalifornische Unternehmen nur einen leicht höher taktenden Prozessor verbaut und die Preise der vier Basismodelle um 100 Euro gesenkt. Die Kollegen von Macworld verglichen nun in bestimmten Benchmarks die neuen Geräte mit den Vorgängermodellen und brachten überraschende Ergebnisse zu Tage.

Die Kollegen von Macworld sind der Frage nachgegangen, ob die neuen Modelle auch schneller sind als die alten. Bei den prozessorlastigen Aufgaben und Tests wie Photoshop, iTunes oder Handbrake liegt die neue Generation nur minimal zwischen zwei und fünf Prozent vorn. Bei Versuchen, die explizit den Massenspeicher ansprechen, gab es deutlichere Unterschiede. Bei einem Kopiertest von 6 Gigabyte auf die SSD benötigte das 256 GB Modell von 2013 28 Sekunden. Die aktuelle Variante benötigt 38,6 Sekunden. Noch größer ist der Unterschied bei der 128 Gigabyte fassenden SSD, wo 34,8 Sekunden des alten Modells fast 54 Sekunden des neuen Modells gegenüberstehen. Auch beim Komprimieren eines sechs Gigabyte großen Ordners ist der Unterschied deutlich und das ältere Modell stets das schnellere.

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Sind unterschiedliche Hersteller der SSDs der Grund?

Auffallend, dass die vier verschiedenen SSDs von drei unterschiedlichen Herstellern stammen (Samsung, Toshiba und SanDisk-Modul). Daher ist fraglich, ob die unterschiedlichen Flash Speicher für die Leistungsschwankungen verantwortlich sind. Dennoch fallen die Abweichungen beim alltäglichen Arbeiten kaum auf. Für die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit ist in erster Linie immer noch die Zugriffszeit auf die Daten verantwortlich und die liegt bei allen Modellen im Bereich von 0,1 Millisekunden.