Die Gerüchte rund um das neue MacBook Pro reißen nicht ab. Nachdem wir bereits berichteten, dass die neue Generation des Apple-Laptops mit einem hochauflösenden Retina-Display ausgestattet werden soll, taucht nun ein Detail auf, das sich auf die erhöhten Kosten des Bildschirms bezieht. So kann es durchaus der Fall sein, dass sich der finale Verkaufspreis des MacBook Pro um 100 US-Dollar ansteigen wird.

Diese Informationen kann man aus einem Bericht des Analysten Richard Shim entnehmen, der von Retina-Displays in den Formaten 13,3- und 15,4-Zoll spricht. Das 15,4-Zoll große Display, das eine Auflösung von 2.880 x 1.800 Bildpunkten ermöglicht, soll dabei mit rund 220 US-Dollar zu Buche schlagen. Das Display des aktuell erhältlichen MacBook Pro kostet mit 128 US-Dollar rund 92 US-Dollar weniger als das erwähnte Retina-Display. Und auch das kleinere 13,3-Zoll-Display soll mit 134 US-Dollar rund 65 US-Dollar mehr kosten, als der unmittelbare Vorgänger. Apple könnte somit die erhöhten Kosten der technischen Komponenten an den Kunden weitergeben.

Doch nach wie vor soll der endgültige finale Preis der neuen MacBook Pro-Modelle noch nicht geklärt sein. Apple könnte die Herstellungskosten an anderen Punkten des Produktionsprozesses einsparen oder die Marge sinken lassen, um die Preise für das begehrte Laptop aufrechterhalten zu können.

(via) Bild: 9to5mac.com