Nachdem Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni lediglich das neue MacBook Air 2013 präsentierte, bahnt sich nun beim MacBook Pro ein Update an. Mit einem Release wird im Oktober gerechnet.

Die Informationen zum neuen MacBook Pro 2013 wurden von der „China Times“ gestreut, die sich auf Apples Zulieferkette berufen. Ein neues Modell würde ins Zeitfenster passen, da im Durchschnitt zwischen zwei MacBook Pro-Generation knapp neun Monate liegen. Da die letzte Aktualisierung bereits über 13 Monate her ist, ist es definitiv Zeit für ein überarbeitetes Modell. Im Oktober soll es angeblich soweit sein.

MacBook Pro 2013: Bessere Akkulaufzeit dank Haswell-Chips

An Bord des neuen MacBook Pro würden sich Intels neue Haswell-Prozessorarchitektur befinden, die die Nachfolge der Ivy Bridge Chips antreten würde, wie jüngst beim MB Air vollzogen. Damit würde sich zwar nicht die Leistung signifikant steigern, doch die Akkulaufzeit würde sich deutlich verbessern. Beim MacBook Air konnte Apple z.B. die Laufzeit von sieben auf zwölf Stunden steigern. Und dank der stromsparenden Technik, könnte zudem das neue Betriebssystem OS X 10.9 Mavericks der Akkulaufzeit einen weiteren Leistungsschub verpassen.

Darüber hinaus unterstützen die Haswell-Chips auch hochauflösende 4K-Displays, wobei es unklar ist, ob die Cinema Displays von Apple dieser Kategorie künftig angehören. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, zumal der zum Jahresende erwartete Mac Pro 4K-Displays via Thunderbolt ansteuern kann.

Schlanker und besseres Kamerasystem

Vor einiger Zeit hatte auch der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities ein MacBook Pro 2013 vorhergesagt, dass neben mehr Leistung auch kleinere Veränderungen spendiert bekommen soll. So soll das Notebook etwas dünner werden, wodurch die Portabilität besser wird. Auch bei der Kamera soll es möglicherweise zu einem Upgrade von HD- auf Full-HD-Qualität kommen.

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