Vor dem MacBook Pro Event hatten viele Fans große Erwartungen an das neue Apple Notebook. Während der Präsentation waren die geladenen Gäste beeindruckt und erste Reviews bescheinigten dem neuen und mit der Touch Bar ausgestatteten MacBook Pro eine rosige Zukunft. Nun, da sich die Aufgeregtheit gelegt hat, kommen ganz andere Stimmen zum Sprechen. Vor allem professionelle Power-User des MacBook sind enttäuscht vom neuen MacBook Pro. Ihrer Meinung nach deckt sich die Hardware nicht mit den Anforderungen von Fotografen, Musikern und anderweitig Kreativen. Auch der Wegfall des SD-Kartenslots sowie HDMI-Anschlusses stößt auf Unverständnis.

Hat Apple, um die MacBook Pro Verkaufszahlen zu steigern, das Notebook zu einem Massenprodukt gemacht? Und dabei die loyalsten Kunden, nämlich Kreative, außen vor gelassen? So zumindest empfinden sie das, denn ihrer Meinung nach bietet das neue MacBook Pro nichts, was ein Kreativarbeiter benötigt. Manche meinen gar, dass Apple sich nicht mehr um diese spezielle Käufergruppe mehr kümmere.

Woher stammt der Unmut? Scheinbar ist den Kreativen die Ausstattung des neuen MacBook Pro nicht ausreichend. Aber noch mehr, der Wegfall des SD-Kartenslots und des HDMI-Anschlusses wiegen schwerer. Vor allem Fotografen nutzen das Pro Modell gerne, doch mit dem Neuen müssen sie ihre Bilder über Umwege auf das MacBook Pro befördern. Videomachern droht das gleiche ungemütliche Schicksal, das nur aus Adaptern bestehen kann.

Und was die Hardware angeht, ist das neue MacBook Pro unzureichend ausgestattet. Selbst die teuerste Variante des 15 Zoll MacBook Pro kann auf maximal 16 GB RAM aufgerüstet werden. Bei ausgiebiger Kreativarbeit kann das zu Rucklern führen. Insgesamt wurde die CPU- und Grafikleistung zugunsten eine schlankeren und leichteren Designs gemindert. Inwieweit diese Kritik zutrifft, können wir nicht beurteilen, da wir keine umfangreichen Videos bearbeiten oder professionelle Fotografen sind. Man kann sich aber gut vorstellen, wie sich ein Power-User fühlt, wenn ihm ein MacBook Pro vorgesetzt wird, das Grenzen aufzeigt wo keine sein sollten.

Quelle: macrumors.com