Eine gute Woche nach der MacBook-Keynote erscheinen nun die Reviews der „großen Journalisten“ – Heute zum Beispiel erschien das Fazit von Walt Mossberg, das größtenteils sehr positiv ausfällt. Nach 5 Tagen Testzeit ist er vor allem von dem gigantischen Trackpad begeistert.

Zwar gab es für ihn eine kleine Umstellungsphase um sich an den Glasuntergrund zu gewöhnen doch nun schätzt er das Trackpad mit seiner Größe und der Gestensteuerung sehr. Auch für die verbauten Komponenten hat er viel Lob übrig, so findet er das LED-Display, die Gewichtreduzierung, die bessere Grafikeinheit und den „Unibody“ insgesamt umwerfend. Bei ihm lief jede Mac-Software für die Maßstäbe eines MacBooks ohne Probleme flüssig, und sogar Windows XP lief „beatifully“.

Doch auch er findet ein paar Macken an den neuen Modellen. So bemängelt er, dass es keine Möglichkeit gibt, Flash-Memory direkt in die MacBooks einzusetzen, und das Display nur noch glossy sei (was beim MacBook eigentlich bereits davor schon der Fall war…). Den Verlust von FireWire sieht er persönlich nicht als „dealbreaker“ an, kann aber nachvollziehen, dass manche Kunden deswegen nichtmehr zum MacBook greifen werden.

Aber den größten Nachteil sieht er im Preis – 1299$ seien bei einer schwächelnden Wirtschaft einfach zu hoch angesetzt, und man muss abwarten, wie sich dies auf die Verkaufszahlen auswirken wird.

Insgesamt fällt sein Fazit aber sehr positiv aus, und er rät Interessierten zum Kauf, sofern sie das Geld dafür aufbringen können.

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