Apples eigener Kartendienst, der auf dem iPhone oder iPad die beliebte Google Maps-App ersetzt, ist mit Sicherheit einer der größten Änderung im neuen iOS 6. Doch die im Vorfeld geäußerte Skepsis scheint sich zu bestätigen, liefert der Dienst doch zu Beginn eine enttäuschende Performance.
Schon in der ersten Beta-Versionen von Apple Map gab es Zweifel, ob Apple es überhaupt schaffen kann, der alteingesessenen Google Maps das Wasser zu reichen. Doch alle Hoffnung auf eine starke Verbesserung bis zur finalen Version haben sich offenbar zerschlagen. Laut einem Bericht von „Macrumors“ kann Apples Kartendienst alles andere als überzeugen und so sind Daten sowie die Darstellungen einiger 3D-Gebäude viel zu ungenau, wie das erste Zwischenfazit lautet und folgendes Bild auch untermauert.
Auch die „BBC“ kann im hauseigenen Fazit nicht gerade Lobeshymnen anstimmen. Demnach fehlen manche Orte, während andere wieder an völlig falschen Stellen auftauchen. In Schottland liefert beispielsweise die Suche ungenaue Ergebnisse und manche Satellitenbilder sind vollkommen von Wolken bedeckt, wie man hier sehr schön sehen kann. Laut Apple Maps müsste sich sogar ein Museum direkt in einem Fluss befinden. Verwirrung auch in Irland. So wurde in Apples neuer Karten-App aus dem Airfield Park in Dublin plötzlich ein waschechter Flughafen.
Generell zeigt der Dienst noch viele Schwächen bei der Darstellung und Platzierung zahlreicher Points of Interest, sowie bei der 3D-Ansicht. Eine Vielzahl an Fehler finden Twitter-User unter dem Hashtag #ios6pocalypse.
Es sieht ganz danach aus, als ob auf Apple noch einiges an Arbeit bis zum Update auf iOS 6.1 bzw. 6.0.1 zukommen wird und wir noch lange darauf warten müssen, bis die Karten-App aus Cupertino mit dem Angebot des größten Konkurrenten mithalten kann.








