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Apples neuer Sprachassistent Siri wurde in den letzten Tagen als echter Datenfresser betitelt, der sich bei ungünstigen Verträgen schnell zum teuren Spaß entwickeln soll. Eine genaue Messung des Datenaustauschs gibt aber nun Entwarnung.
Die Annahme, dass Siri bei jeder Frage eine ordentliche Datenmenge austauscht, klang durchaus plausibel. Allen voran bei iPhone 4S-Besitzer mit ungünstigen Mobilfunkverträgen wuchs die Sorge, dass nach intensiven Gebrauch des sprachlichen Helferleins eine satte Rechnung zum Monatsende ins Haus fliegt. Alles Humbug, wie „Giga OM“ und „Ars Technica“ im Rahmen einer detaillierten Messung vom Siri-Datenaustausch mit den Servern beweist.
Siri: Wie hoch ist das Datenvolumen?
Jeder, der in Siri einen neuen digitalen Freund sieht und zur Gruppe der „Heavy User“ gehört, kann beruhigt durchatmen, wie folgende Zahlen belegen. Wer dem Sprachassistent täglich zehn bis 15 Befehle oder Fragen stellt, erzielt im Monat ein doch sehr überschaubares Datenvolumen von 30 Megabyte. Ein Witz, wenn man diese Werte mit denen von wirklich Daten intensiven Diensten wie YouTube und Co. vergleicht.
Komische Vorwürfe gegen Siri
Das Gerücht, das der Sprachassistent Siri ein Datenfresser sein soll, wurde durch einen Artikel in der „Washington Post“ publik und sorgte seit Anfang des Monats bei dem einen oder anderen intensiven Siri-Nutzer schnell für feuchte Hände. Ein gewisser Peter Fathi stütze seine Annahme auf eine Studie, die das britische Arieso Institut durchführte. Wie die Datenerhebung vonstatten ging und wie Ergebnisse zustande gekommen sind, wollte man seitens Arieso allerdings nicht verraten, was einem doch schon etwas spanisch vorkommen kann.
Ein klarer Punktsieg für Siri, das dadurch von allen Vorwürfen der Datenfresserei befreit werden muss.


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