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Nachdem nun das neue iPhone 4 offiziell zu erwerben ist, werden wohl viele Käufer sich die Frage stellen: „Wie werde ich mein altes iPhone oder Handy los, um das Loch in der Geldbörse zu stopfen?“
Als erstes ist mir natürlich Ebay in den Sinn gekommen. Die Anzahl der potentiellen Käufer ist einfach gigantisch dort. Aber auch die Gebühren dort, sind für meine Begriffe „gigantisch“ hoch. Neben der ziemlich geringen Startgebühr die das Einstellen der Auktion kostet, schlägt am Ende die sogenannte Verkaufsprovision zu. Bei einem Verkaufspreis zwischen 51 Euro und 500 Euro verlangt Ebay dezeit 4,00 Euro plus 5% des Verkaufspreises über 50,00 Euro. Wenn man dazu den Startpreis „ab 1 Euro“ zum Beispiel auf 250 Euro legt, kommen nochmal 4,80 Euro dazu.
Alternativ wäre da noch die Auktionplattform hood.de zu nennen. Dort kann man kostenlos seine Produkte präsentieren, und auch nach dem Verkauf werden keine Gebühren fällig. Ausnahmen sind sogenannte Sonderoptionen, die dann kostenpflichtig sind. Nachteil bei hood.de, es hat längst nicht die Besucherzahl wie Ebay und somit auch weniger potentielle Käufer.
Es gibt natürlich auch die diversen Kleinanzeigen-Märkte im Internet. Da wäre unter anderem quoka.de oder auch der Ebay-Kleinanzeigenmarkt (Kijiji). Bei beiden kann man kostenlos eine Kleinanzeige schalten und auch dort werden keine Provisionen verlangt.
Dann gibt es natürlich noch die verschiedenen Foren, die einen eigenen Anzeigen-Markt betreiben. Auch hier gilt das Prinzip von Privat an Privat zu verkaufen und auch dort werden normalerweise keine Gebühren fällig. Bei Ebay bin ich selber schon seit über 10 Jahren und auch bei hood.de treibe ich mich auch schon länger rum. Was ich grundlegend als „Risiko“ ansehe bei allen Plattformen über die man private Verkäufe tätigt, sind unter anderem die Käufer selber. Wenn man Glück hat, bekommt man „nur“ eine schlechte Bewertung, da der Käufer sich unter einem gebrauchten iPhone, ein neuwertiges vorgestellt hat. Klingt komisch, ist aber so.
Ausserdem muss man deutlich in der Anzeige schreiben, dass man keine Garantie oder Gewährleistung für das gebrauchte Gerät übernimmt. Besonders die Gewährleistung muss ausgeschlossen sein. Sonst kann es schnell passieren, dass einem der Käufer wegen einer Kleinigkeit die Hölle heiß macht. Die Gewährleistungspflicht besteht 2 Jahre wenn sie nicht ausdrücklich im Text ausgeschlossen wurde, auch bei Privatpersonen! Natürlich muss ein Verkäufer auch seine Ware korrekt anbieten. Wer also seine Käufer in die Irre führt oder sogar ein anderslautendes Garantieversprechen ("ich garantiere, der Anzug hat keine Flecken...") gegeben hat, dem hilft auch kein Gewährleistungsausschluss.
Also, was mache ich jetzt nur mit meinem alten Handy?
Als Alternative zu den oben genannten Möglichkeiten, hat sich zwischenzeitlich die Webseite flip4new.de etabliert (sevenmac.de ist ein Dienst von flip4new). Der Verkäufer kann alte Hardware (nicht nur Handys) gegen Neuprodukte, Gutscheine oder auch Bargeld “tauschen”. Mit wenigen Klicks ermittelt man den Preis den sein altes Gerät noch bringt und kann loslegen. Auch der Versand nach flip4new gestaltet sich einfach. Sollte einem der Preis zusagen, kann man einen Adressaufkleber ausdrucken lassen, mit dem man die Ware kostenlos versendet. Natürlich werden die eingesendeten Geräte geprüft und mit den Angaben die man vorher gemacht hat verglichen.
Zu Testzwecken hat meine Frau vor kurzem ihr Smartphone HTC Touch (nein, sie besitzt kein iPhone) dort mal eingegeben. Der Preis der ihr angeboten worden war durchaus realistisch und sie hat ihr Gerät dann kostenlos eingeschickt. Nach kurzer Zeit kam auch eine Bestätigung, dass das Gerät geprüft wird. Nach dieser Prüfung, die es natürlich ohne Probleme überstanden hat, wurde das Geld überwiesen. Somit konnte sie ihr neues HTC-Smartphone (nein, immer noch kein iPhone) finanzieren.
Alles in Allem eine runde Sache diese Möglichkeit. Wer keine Lust auf Gebühren oder Ärger mit Käufern hat, dem kann ich flip4new.de wärmstens empfehlen. Stressfreier geht es kaum noch.
Die Seriosität des Unternehmens ist seit dem Einstieg von Xing-Gründer Lars Hinrichs als Finanzier erst recht gegeben.

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