Apple lässt die Kassen von Foxconn klingeln! Der taiwanische Zulieferer, der für die Produktion von iPhone und iPad zuständig ist, hat einen gewaltigen Überschuss erwirtschaftet und darf sich über Rekordumsätze freuen. iPhone, iPad und Co. sei Dank…

Das Unternehmen Hon Hai, den meisten eher unter dem Namen Foxconn bekannt, profitiert von Apples großem Erfolg mit iPhone und iPad. Demnach hat Apples Auftragsfertiger im vergangenen Jahr einen Reinerlös von 2,4 Milliarden Euro erzielt, wie die Finanznachrichtenagentur „Bloomberg“ mitteilt – ein Rekordergebnis für Foxconn. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 entspricht das einer Zuwachsrate von rund 16 Prozent. Zudem teilte der Hersteller mit, dass der Umsatz um 13 Prozent auf 101,3 Milliarden Euro angestiegen ist, was ebenfalls einem neuen Rekordwert entspricht.

Foxconn profitiert von kürzerem Apple-Produktzyklus

Allein das Weihnachtsquartal 2012 war für Foxconn extrem erfolgreich, hat das Unternehmen doch im vierten Quartal 2012 einen Rekordgewinn von 960 Millionen Euro eingefahren. In dieser Zeitspanne hatte Apple neben dem iPhone 5 auch das neue iPad mini und iPad 4 im Sortiment und zudem brachten die Kalifornier auch noch eine neue Version seiner iMac-Computer auf den Markt. Generell hat Foxconn im letzten Jahr vom kürzeren Produktzyklus von Apple profitiert. Schließlich stellte der iKonzern insgesamt drei neue iPad-Modelle sowie das iPhone 5 vor. Bislang war es üblich, dass Apple pro Sparte immer nur ein neues Gerät in den Handel bringt.

Foxconn soll auch Apple Fernseher herstellen

Und die Zukunft sieht für Foxconn, dem größten Elektronik-Auftragsfertiger weltweit, weiter rosig aus. Nicht nur, weil man auch für andere namhafte Branchengrößen wie Dell, Sony oder HP Geräte herstellt, sondern weil Apple seine angeblich geplanten iTVs auch von Foxconn produzieren lassen will. Entsprechend machte jüngst ein Gerücht die Runde, wonach es in Japan zu einem Geheimtreffen zwischen Apple und Foxconn kam.