Mit der Erfindung des iPods hat Steve Jobs die Musikindustrie revolutioniert und maßgeblich beeinflusst. Dafür wird der Mitbegründer von Apple posthum mit dem Grammy ausgezeichnet. Derweil wurde in Budapest eine bronzene Statue des Technologiepioniers enthüllt.

Hohe Weihen für den im Oktober verstorbenen Steve Jobs. Posthum wird er für seine Verdienste in der Musikbranche geehrt und wird bei der Grammy-Verleihung 2012 mit dem Grammy – der höchsten Auszeichnung in der Musikindustrie – ausgezeichnet, wie die Recording Academy in Los Angeles mitteilte.

iPod und iTuned haben Musikbranche revolutioniert

In der Begründung der Grammy-Verleiher hieß es, dass Jobs mit seinen Visionen Produkte entwickelte, die unsere Art des Konsums von Musik, Fernsehen, Filmen und Büchern verändert haben.

Vor über zehn Jahren präsentierte Jobs den ersten iPod. Es war der Beginn eines einzigartigen Siegeszuges, da der MP3-Player aus dem Hause Apple die Musikszene nachhaltig revolutionierte. Dank iPod und dem Online-Musikstore iTunes hatte Jobs somit direkt für eine bis dahin neuartige Verbreitung und Verkauf von Songs und Alben gesorgt und in kürzester Zeit Geräte wie den Walkman oder tragbaren CD-Player vom Märkt gedrängt.

Jobs mit Bronzestatue in Budapest geehrt

Doch Steve Jobs wurde noch eine weitere Ehre zuteil. Am gestrigen Mittwoch hat die ungarische Softwarefirma Graphisoft mit Sitz in Budapest eine Bronzestatue vom ehemaligen Apple CEO im hauseigenen Park enthüllt. Das Motiv zeigt Jobs in einer seiner prägnanten und typischen Haltungen bei seinen legendären und zahlreichen Produktvorstellungen.

Wie Geschäftsführer Gabor Bojar erklärte, sei es die erste zu Ehren von Steve Jobs errichtete Statue der Welt. Damit will die Firma ihren Dank ausdrücken, da Jobs dem Unternehmen in der Anfangsphase während der frühen 1980er unterstützte und somit maßgeblich zum heutigen Erfolg beigetragen hat. Hier geht’s zur Pressemitteilung (englisch).

Bild: graphisoft