Wer heutzutage eine Firma gründen möchte oder einen kommerziellen Blog starten will, der sollte sich zu Beginn seiner Tätigkeit einen guten Domainnamen für seine Website sichern. Ein zum Unternehmen passender Name kann sich besonders erfolgreich auf das Geschäftsmodell auswirken und bleibt Kunden besser in Erinnerung.

Start-Ups sprießen aus dem Boden und auch die Zahl der Blogger steigt, die mit aufwendig gestalteten Webseiten zahlreiche Leser anziehen und potentielle Werbekunden anlocken. Sich und seine Geschäftsidee im Internet zu präsentieren ist zu einer Selbstverständlichkeit, gar einer Voraussetzung geworden, nach außen hin als professionell und seriös wahrgenommen zu werden. Nicht auszudenken ist es, wenn man sich über eine Firma informieren möchte und diese keine Präsenz im Netz hat. Zukunftsträchtige Unternehmensgründer planen ihren Online-Auftritt daher penibel und integrieren ihn in ihre Erfolgsstrategie. Um bereits beim Start alles richtig zu machen, empfiehlt es sich, Experten mit ins Boot zu holen. Erfahrene Registrare, die bei checkdomain.de, oder ähnlichen Anbietern tätig sind, können mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie bieten individuelle Beratung, ein großes Domain-Portfolio, schnelle Registrierungs-Software und Webhosting, das unter anderem das Bereitstellen von Speicherplatz und Datensicherung umfasst, an. Informieren Sie sich vorab genau über Ihren möglichen Registrar. Es gibt mittlerweile unzählige Anbieter, bei denen Sie zum Teil horrende Summen für wenig Service zahlen. Bekannte oder Experten in Internetforen können wertvolle Tipps geben, welches Angebot für Sie am passendsten ist.

Die ersten Schritte

Hat man sein Unternehmen gegründet, bietet es sich an, bei der Suche nach dem passenden Namen für die eigene Homepage ein Brainstorming zu machen, sich also auf Ideensuche nach guten Website-Namen zu machen. Der Domain-Titel sollte wenn möglich den Namen des eigenen Unternehmens tragen. Dies bezeichnet die Fachwelt dann als Top-Level-Domain (kurz: TLD), die aus dem Namen der Firma oder des Blogs, plus der Endung „.de“, für den deutschen Markt oder etwa „.com“, wenn es internationaler gehen soll, besteht. Bevor sie einen Registrar beauftragen, können Sie sich vorab auf dessen Seiten im Netz informieren, ob Ihre Wunschdomain schon vergeben ist, sich mieten oder kaufen lässt. Eine Garantie, dass Sie sich eine dort als verfügbar angezeigte Seite später wirklich sichern können, gibt es nicht. Eine Überprüfung kann eine Weile dauern und in dieser Zeit kann die Adresse bereits anderweitig vergeben worden sein. Halten Sie sich also zur Sicherheit mehrere alternative Domainnamen bereit um nicht enttäuscht zu sein. Sie werden sich wundern, welche Namen schon vergeben sind, da das Angebot an verfügbaren Domains in vielen Bereichen, besonders bei den genannten Endungen, bereits sehr ausgedünnt ist. Es bietet sich daher an, Kreativität bei der Domain-Endung spielen zu lassen. Kürzel wie „.info“, „.net“ und „.org“ oder „.biz“ bieten eine durchaus akzeptable Alternative.

Lassen Sie Ihre Marke auf jeden Fall auch Domain-spezifisch schützen. Wichtig ist es hierbei auch, dass Sie neben Ihrer eigentlichen TLD weitere Domains sichern, die sich aus etwaigen Tippfehlern ihrer Domain ergeben. Ärgerlich wäre es, wenn sich ein Anderer diese Tippfehler-Domains sichert und die Seite natürlich nicht zu Ihnen, sondern zum Beispiel zur Konkurrenz oder auf Seiten mit fragwürdigem Inhalt verlinkt. Das ist sowohl für Ihre Klickzahlen im Internet und den Traffic auf Ihrer Seite nicht gut, als auch im Hinblick auf die Seriosität Ihres Unternehmens. Prüfen Sie diesen Aspekt unbedingt, wenn Sie einem späteren Rechtsstreit aus dem Weg gehen wollen oder um Domains nicht teuer vom Konkurrenten abkaufen zu müssen.

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