Nach dem Verkaufsstart der neuen Apple iPhone 6s und 6s Plus testen Videoblogger die Geräte auf Herz und Nieren. Nun hat ein Videoblogger ein iPhone 6s und ein iPhone 6s Plus jeweils eine Stunde lang in eine mit Wasser gefüllte Schale versenkt. Das Ergebnis ist verblüffend.

Apple hat zum Release des iPhone 6s (Plus) keinerlei Angaben dazu gemacht, ob die neuen Top Smartphones wasserdicht sind. Wie im Video zu erkennen ist, werden ein iPhone 6s und ein iPhone 6s Plus eine Stunde lang – mit Unterbrechungen bei Minute 30 und Minute 45 – in jeweils einer mit Wasser gefüllten Schale versenkt. Das Video wurde mittlerweile über 780.000 mal auf Youtube angesehen. Das Ergebnis: Beide iPhones funktionieren weiterhin problemlos, als wäre nichts gewesen.

Selbst nach mehrmaliger Betrachtung ist kein Trick des Bloggers erkennbar. Die Geräte sind originalverpackt und werden nach dem Abziehen der Folie direkt ins Wasser getaucht. Es deutet alles darauf hin, dass das iPhone 6s definitiv besser vor Wasser geschützt wird, als noch das iPhone 6. Dieses funktionierte bereits nach einer Minute im Wasser nicht mehr.

Apple schweigt – und das aus gutem Grund

Apple hat das iPhone 6s bzw. 6s Plus nicht mit der IEC-Norm 60529 als IPX 7 eingestuft, das gegen „zeitweiliges Untertauchen“ schützt. Somit gilt das Flaggschiff aus Cupertino nicht als Wasserdicht. Dass es bei den Tests so gut abschneidet, wird dem Ruf Apple’s nur gut tun. Mit viel Scham erinnert man sich an das „Bendgate“, das für Hohn und Spott in der Tech Gemeinde sorgte.

So hat Apple an einem wasserabweisenden iPhone 6s und dem positiven Echo seine Freude. Die Kunden wird es ebenfalls freuen, dass sie nicht nach ein paar kleinen Wassertropfen im Gerät das Smartphone wechseln müssen. Wir können jedoch nur eindringlich davor warnen, das eigene Smartphone eine Stunde im Wasser zu lassen. Apple bietet weiterhin keine Garantie bei Wasserschäden. So könnte ein Tauchgang mit dem iPhone 6s ungefähr so teuer werden wie ein 4 Sterne Urlaub.