ipad-killerapp-ilifePete Mortensen entwickelte auf CultofMac einen sehr interessanten Spekulationsansatz. Zwar stehen Usability und multimediale Funktionalitäten im Vordergrund, trotzdem fehle noch das gewisse Extra, eine Killer-App, die dem Apple iPad tatsächlich zum absoluten Erfolg verhelfen könnte.

Auf dem iPhone ist Safari die Killer-App, da erstmals, in einer so niemals da gewesenen Form, durch das Internet gestöbert werden konnte. Auf dem iPad können Emails verwaltet, durch das Internet gesurft, Fotos, Videos angesehen und Musik abgespielt werden. Alle multimedialen Funktionalitäten, die ein solcher Tablet Mac erwatungsgemäß grundlegend mitbringen sollte, sind damit vorhanden. Um auch Office-Anforderungen zu bedienen, programmierte man exklusiv die drei iWork-Applikationen Pages, Numbers und Keynote für das iPad neu. Was allerdings noch fehlt ist iLife, die absolute Killer-App, für das iPad.

Um wie viel besser wäre es, wenn Fotos und Videos nicht nur betrachtet, sondern auch umfassend mobil, intuitiv bearbeitet werden könnten? Anstatt eines aufgewerteten Photo Viewer, würde iPhoto nicht nur eine Verwaltungsfunktionalität, sondern primär eine bekannte Bildbearbeitungsmöglichkeit bereitstellen. iMovie könnte sogar gleich zur besten Version in der iLife-Geschichte avancieren. Dank der bereits angesprochen Intuitivität könnte per Touchscreen-Display interaktiv ein Film zusammengestellt, geschnitten, Audiomedien eingespielt und Effekte eingebaut werden. Ebenso die Möglichkeiten in GarageBand, iWeb oder auch Final Cut Pro wären nahezu unbegrenzt, aber vor allem einzigartig.

Ist der Gedanke erst einmal entwickelt, so wird erst deutlich, dass eine iLife-Applikation tatsächlich auf dem iPad eine ultimative Kaufempfehlung aussprechen würde. Quasi der Inbegriff der Usability. Das iPad wäre dann neben E-Book-Reader, Surfstation, mobiler Arbeitsplatz und Spielekonsole, primär auch ein multimediales Entertainment-Wunder. Alle für den Alltag wichtigen Funktionen in einem 499 US-Dollar Gerät vereint. Der App Store schließt letztlich die noch offenen Lücken und macht das Gerät mit nahezu jedem Klientel, Branche und Nische kompatibel. Überblickt man die Möglichkeiten des Apple iPad, so wird doch schnell klar, weshalb Steve Jobs derart überzeugt von dem eigenen Produkt spricht.

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