Im aktuell laufenden Patentstreit zwischen Apple und Samsung wurden bereits die Eröffnungsplädoyers gehalten und die ersten Zeugen vernommen. In diesem Zusammenhang sprach nun Apple-Ingenieur Greg Christie über den Aufwand, Apple-Geräte nutzerfreundlich zu gestalten.

Im Rahmen des Patentstreits zwischen Apple und Samsung wurde auch Apple Senior-Ingenieur Greg Christie als Zeuge angehört. Er gab nun Hintergrundinformationen zum Design der „Slide to Unlock“-Funktion preis, die Apple in seinen iOS-Geräten verwendet. Diese Funktion ist beispielsweise eines der Patente gegen die Samsung verstoßen soll. Christie erklärt im Zeugenstand wie schwierig es ist, Produkte so zu entwickeln, dass der Käufer das Gerät auch so nutzen kann, wie der Entwickler: „Eine der größten Herausforderungen ist es, unsere Produkte an Menschen zu verkaufen, die etwas ganz anderes machen als wir.“

Die Idee hinter der „Slide to Unlock“-Funktion

Apple hatte ursprünglich geplant, das Display des iPhones dauerhaft zu aktivieren damit Eingaben schnell und jederzeit möglich wären. Doch diese Idee brachte so einige Probleme wie den hohen Stromverbrauch oder die Gefahr, mit dem iPhone in der Hosentasche einen ungewünschten Anruf auszulösen. „Wir wussten, wir brauchten einen gesperrten Modus, in dem die meisten Funktionen unzugänglich waren…“.

Die Lösung fand Apple in der „Slide to Unlock“-Funktion. Und eben jene Funktion ist es, die im übertragenen Sinne den ersten Eindruck vermittelt, den ein iPhone-Nutzer vom iOS-Gerät erhält. Und egal wo auf der Welt der Nutzer sein Gerät benutzt: Das erste was er sieht, ist der „Slide to Unlock“ Bildschirm.

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