Nach dem unerwarteten Insolvenzantrag von Apples Saphirglas-Partner GT Advanced Technologie gab es viele Fragen, wie es um die Saphirglas-Produktion von Apple steht. Vor weniger als einem Jahr wurde die Kooperation zwischen beiden Unternehmen der Öffentlichkeit bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang wurde eine Fabrik in Mesa, im US-Bundesstaat Arizona, zur Saphirglas-Herstellung aus dem Boden gestampft. Doch nach dem Insolvenzantrag von GT Advanced Technologie nach Kapitel 11, der es dem Unternehmen ermöglich, sich neu zu strukturieren, sucht Apple nun nach neuen Nutzungs-Möglichkeiten für die Fabrik. Im Raum steht auch eine weitere Zusammenarbeit mit GT Advanced.

In einer Stellungsnahme gegenüber den Kollegen von Re/code, hat sich das Unternehmen aus Cupertino zur aktuellen Situation geäußert und erklärt, dass in die Kooperation mit GT Advanced Technologie viel Zeit und Kraft investiert wurde. Trotz dieser Bemühungen und finanziellen Zuwendungen ist es jedoch nicht dazu gekommen, dass der neuartige Saphirglas-Herstellungsprozess eine Verwendung in den neuen Apple Produkten ermöglicht.

Apple unterstützte Angestellte von GT bei Arbeitssuche

Wie es heißt, sollen sich Apple und GT freundschaftlich getrennt haben. Um die Verbindlichkeiten bei Apple in Höhe von 439 Millionen Dollar begleichen zu können, wird GT die über 2.000 Saphirglas Brennöfen veräußern müssen.

Apple will nun seinerseits den Saphirglas-Herstellungsprozess sachlich analysieren und bewerten und neue Einsatzmöglichkeiten für die Fabrik in Mesa suchen. Außerdem wird das kalifornische Unternehmen eng mit der Stadt Mesa sowie dem Maricopa County zusammenarbeiten um den Angestellten von GT Advanced bei der neuen Arbeitsplatzsuche behilflich zu sein.