Bis dato hat die Firma Pegatron für Apple nur die älteren iPhone-Modelle oder das iPhone 5c-Modell hergestellt. Doch nun scheint Apple umzudenken, da die Kapazitäten von Foxconn langsam aber sicher ausgereizt sind. Neuesten Berichten zu Folge soll es einen Deal zwischen Apple und Pegatron geben, in dem sich beide Unternehmen darauf geeinigt haben, dass Pegatron rund 15 Prozent aller iPhone 6 produzieren wird.

Nach Berichten der Industrial and Commercial Times soll Apple der Firma Pegatron den Zuschlag erteilt haben, 15 Prozent der gesamte iPhone 6-Produktion des 4,7 Zoll-Modells zu übernehmen. Die anderen 85 Prozent dürften weiterhin von Foxconn, Apples weiterhin wichtigstem Zulieferer, gefertigt werden. Pegatron soll angeblich noch in diesem Jahr 50 Millionen iPhones bauen. Darin eingeschlossen sind die Modelle iPhone 6, 5c und 4s. Im letzten Jahr produzierte Pegatron nur 35 Millionen Geräte, was nun einen satten Anstieg von 40 Prozent bedeuten würde.

Seit 2013 sind zwei Firmen für die iPhone-Produktion verantwortlich

Erst seit dem letzten Jahr lässt Apple von zwei Firmen seine Smartphones herstellen. Ziel ist es, den Produktionsvorgang zu verbessern und mögliche Totalausfälle in der Produktionskette besser abfangen zu können. Daher wurde Pegatron 2013 damit beauftragt die Produktion des iPhone 5c zu übernehmen. Aus vergangenen Berichten hieß es, dass Pegatron zukünftig bereits für 50 Prozent der neuen iPhone-Modelle verantwortlich sein soll. Doch ganz so schnell scheint es nun doch noch nicht zu gehen. Es wird einen Anstieg in der Produktion geben, doch noch soll Pegatron weit davon entfernt sein, die Hälfte aller Geräte der neuen Generation zu übernehmen

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