Das neue MacBook Pro mit hochauflösendem Retina Display hat einen stolzen Preis. Apple verlangt für sein neues Luxus-Laptop in der günstigtsten Variante 2.279 Euro, das Topmodell schlägt gar mit bis zu 3.849 Euro zu Buche. Doch auch in Sachen Reparatur müssen Besitzer mit teureren Preisen rechnen. So kostet ein möglicher Tausch des Akkus gleich 70 Euro mehr, als bei den üblichen MacBook-Modellen. Warum?

Die Akkuleistung des MacBook Pro Retina ist durchaus beachtlich. Trotz der sehr hohen Leistung hält eine Akkuladung bis zu sieben Stunden. Zu verdanken ist das eier 95-Wattstunden-Batterie, dessen Lebensdauer mit 1.000 Ladezyklen angegeben wird – erst dann würde die Kapazität des Akkus unter 80 Prozent des Werkszustandes fallen. Doch was, wenn der Akku einen Defekt hat? Ein Austausch in Eigenregie ist nicht möglich und sollte auch besser nicht versucht werden.

MacBook Pro Retina: Akku-Wechsel 70 Euro teurer

Steht ein Akku-Austausch an, kann dieser bei einem autorisierten Apple-Händler oder am besten direkt in einem Apple Store erfolgen, insofern einer in der Nähe ist. Doch selbst beim Austausch der Batterie, verlangt Apple bei seinem MacBook Pro Retina deutlich höhere Preise, als bei seinen anderen MacBook-Modellen. Während Besitzer eines üblichen MB Air oder MB Pro „nur“ 129 Euro zahlen müssen, kostet der Akku-Tausch beim MacBook Pro Retina gleich 70 Euro mehr: satte 199 Euro, wie aus diesem Support-Dokument hervorgeht.

Wie ist der höhere Preis erklärbar?

Der höhere Preis kommt natürlich nicht von ganz ungefähr: Denn während die Akkus in den „normalen“ MacBook Pros 63,5 bzw. 77,5 Wh an Leistung liefern, sind es beim Retina-Modell wie bereits erwähnt 95 Wh. Entsprechend leistungsfähiger und teurer in der Herstellung ist die Retina-Batterie, aber höchst wahrscheinlich keine 70 Euro. Der restliche Betrag des höheren Preise lässt sich wohl durch den erhöhten Zeitaufwand erklären.