Nach vielen Jahren des Erfolgs, geht es mit Nintendo stetig bergab. Um wieder in die Erfolgsschiene zu finden, ist man auf der Suche nach neuen Synergien und so überlegt der japanische Spielkonsolenhersteller, sich dem Markt der mobilen Endgeräte zu öffnen. Gibt es bald Mario und Co. auf iPhone und Co.?

Mit der Einführung des Gameboys begann für Nintendo die Erfolgsgeschichte auf dem Markt der Spielkonsolen. Es folgten die erfolgreichen Nachfolger Nintendo Wii und Nintendo DS. Doch die jüngsten Produkte wie Nintendo Wii U und Nintendo 3DS blieben weit hinter den erhoffen Erfolgen von Nintendo zurück. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass für das endende Geschäftsjahr ein Verlust von 177 Millionen Euro erwartet wird. Angestrebt war ein Gewinn von 390 Millionen Euro. Eine ernüchternde Feststellung für die Japaner. Grund des schwachen Geschäfts sieht Nintendo richtigerweise nicht nur in den großen Spielkonsolenkonkurrenten Playstation und Xbox, auch zunehmend in den mobilen Endgeräten wie iPhone, iPad, iPad touch und den Android-Endgeräten.

Nintendo erwägt Strategiewechsel

Bisher scheute sich das japanische Unternehmen ihre Spiele für mobile Plattformen freizugeben. Aber auch Nintendo muss akzeptieren dass die mobilen Endgeräte immer populärer werden. Auf einer Pressekonferenz bestätigte Nintendo nun, dass man ernsthaft über einen Strategiewechsel nachdenke und wie man mobile Endgeräte nutzen könnte. Erhoffen täte man sich dadurch neben steigenden Verkaufserlösen auch weiterhin Kunden an sich binden zu können.

“We are thinking about a new business structure,” Iwata said at a press conference yesterday in Osaka, Japan. “Given the expansion of smart devices, we are naturally studying how smart devices can be used to grow the game-player business. It’s not as simple as enabling Mario to move on a smartphone.”

Für Nintendo bieten sich verschiedene Optionen

Hierfür gibt es verschiedene Optionen. So könnte Nintendo zum einen mit Hilfe von Spielen für iOS und Android das Kundeninteresse wecken und zum anderen ist beispielsweise auch der Einsatz von Tablets als Zweitbildschirm für die Wii durchaus denkbar.

Man darf also gespannt sein, was die Unterhaltungsgiganten Apple und Nintendo für die Zukunft bereithalten und ob Mario und Co. der Weg auf iPhone und iPad geebnet wird.

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