Wer derzeit eines der verschiedenen iMac-Modelle bestellen möchte, der wird bei dem Blick auf die Versanddauer etwas verwundert dreinblicken. Statt der üblichen Anzeige „versandfertig innerhalb von 24 Stunden“ wird eine Lieferzeit von drei bis vier Tagen angegeben. Solch eine Verzögerung könnte durchaus auf zu geringe Lagerbestände zurückzuführen sein, allerdings beginnt nächste Woche auch die Worldwide Developers Conference (WWDC) was wiederum für mögliche neue Geräte sprechen könnte.

Der normalerweise gut informierte KGI Research-Analyst Ming-Chi Kuo sprach schon im April diesen Jahres davon, dass Apple im Juni mit einem Update der iMacs daherkommen wird und die Einführung eines nicht näher genannten Low-Cost-Modells kurz bevorsteht. Diese Voraussage würde zu den momentanen Verzögerungen der Lieferzeiten bei den iMac-Modellen passen.

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Stellt Apple neue iMacs auf der WWDC vor?

Gegen ein umfassendes Update oder sogar ein ganz neues Modell spricht jedoch die recht stille Gerüchteküche. Sollten dennoch neue Modelle auf der WWDC vorgestellt werden, dann wird es sich wohl eher um geringfügige Updates auf die aktuellsten Haswell-Prozessoren wie beim MacBook Air handeln. Die neue Broadwell-Prozessgeneration von Intel wird wegen Verzögerungen erst zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen.

Ob und welche Hardware auf der am 2. Juni beginnenden WWDC vorgestellt oder veröffentlicht wird, ist derzeit noch unklar. Derzeit ist nur die offizielle Präsentation von iOS 8 und OS X 10.10 als sicher.

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