Derzeit ist das iPhone 6 in aller Munde. Doch Apple arbeitet weiter an seinen laufenden Projekten. So wie beispielsweise am Campus 2, dem zukünftigen Apple Hauptquartier, das von CEO Tim Cook als „das grünste Gebäude des Planeten“ bezeichnet wird. Mit ihm will der kalifornische Konzern erneut unterstreichen, wie sehr sich Apple dem Umweltschutz verschrieben hat.

Um diese Behauptungen auch zu festigen, hat das Unternehmen aus Cupertino mittlerweile auch ein paar Zahlen veröffentlicht. Um Ressourcen zu sparen, verwendet Apple 90 Prozent des abgerissenen Baumaterials wieder und übertrifft damit die Auflagen von Cupertino, die nur einen Anteil von 75 Prozent vorschreiben. Um kurze Wege zu haben, beauftragte der iPhone Hersteller eine Baufirma, den Beton direkt vor Ort zu recyclen. Und auch die gefällten Bäume, die auf dem Areal standen wurden nicht einfach dem Schredder überlassen, sondern von Apple weiterverarbeitet.

Neuer Apple Campus bietet 80 Prozent Freifläche für Angestellten

Auch im puncto Energieeffizienz setzt Apple hohe Maßstäbe. In den Planungen sieht Apple vor, dass für den Betrieb des „Spaceship“ 30 Prozent weniger Energie benötigt wird, als für andere Bürogebäude in vergleichbarer Größe. Zudem soll die benötigte Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Auch soll das Gebäude „auf natürlichem Wege“ belüftet werden, wodurch angeblich 75 Prozent des Jahres abgedeckt sein sollen. Nur rund drei Monate lang sollen zusätzliche Lüftungsanlagen zum Einsatz kommen. Zudem betont der Konzern, dass 80 Prozent des Apple Campus aus Freiflächen für die Angestellten besteht. Insgesamt werden 6.000 neu angepflanzte Bäume das Areal schmücken.

(via)